Tagung
Die AfD nach den Wahlen in Ostdeutschland. Sachsen im interregionalen Vergleich
Referenten HAIT: Prof. Dr. Uwe Backes, PD Dr. Steffen Kailitz und Dr. Manès Weisskircher
25.02.2025 - 16:30 Uhr bis 26.02.2025
Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Kooperationsveranstalter: Kulturbüro Sachsen e.V.
Beschreibung der Veranstaltung
Die Veranstaltung setzt sich zusammen aus einer öffentlichen Podiumsdiskussion (25.02.) und einer nichtöffentlichen Tagung (26.02.).
Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an anmeldung@kulturbuero-sachsen.de bis zum 13.02.2025 möglich.
Die Teilnehmerzahl der nicht öffentlichen Tagung ist begrenzt. Wir bitten daher dringend um eine Anmeldung mit Namen und institutioneller Zugehörigkeit bis spätestens zum 13.02.2025 an hait@tu-dresden.de.
Das Wahljahr 2024 mit Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen und die vorgezogene Bundestagswahl im Februar 2025 rücken die Frage nach den Erfolgsbedingungen der Alternative für Deutschland (AfD) erneut ins Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Obwohl Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verfassungsschutzämtern nicht müde werden, auf die im Laufe der Jahre immer stärker hervortretenden rechtsextremen Tendenzen der Partei hinzuweisen, hat sich ihr Rückhalt in der Wahlbevölkerung nicht verringert – im Gegenteil. Die wachsende Präsenz und der Erfolg der AfD in Sachsen sind dabei nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil eines bundesweiten und europaweiten Trends. Dieser wird sich nach aller Voraussicht bei den Bundestagswahlen am 23. Februar bestätigen.
Diese Situation erfordert in die Tiefe gehende Analysen. Das Hannah-Arendt-Institut lädt deshalb gemeinsam mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. am 26. Februar zur Tagung „Die AfD nach den Wahlen in Ostdeutschland. Sachsen im interregionalen Vergleich" ins Deutsche Hygiene-Museum Dresden ein. In drei Panels werfen wir einen Blick auf die ostdeutschen Landtagswahlen und die mobilisierungsträchtigen Themen der AfD – von der Geschichtspolitik über die Genderfrage und die Rolle der Migration bis zum Klimawandel und zur Dynamik des deutschen Parteisystems. An die Panels schließt sich jeweils eine Diskussionsrunde an, mit Raum für Fragen und der Gelegenheit zum Austausch zwischen Akteuren aus Forschung und Zivilgesellschaft.
Programm
Dienstag, 25. Februar 2025
16:30 Uhr Start Anmeldung
17:00 Uhr Begrüßung HAIT und Kulturbüro Sachsen
17:15 Uhr Keynote: Der Aufstieg der AfD in der Bundesrepublik – Fabian Virchow, Hochschule Düsseldorf
18:00 Uhr Podiumsdiskussion: Die Effekte der AfD im sozialen Raum und der Umgang mit der Partei
- Fabian Virchow, Hochschule Düsseldorf
- Johannes Kiess, Else-Frenkel-Brunswik-Institut Leipzig
- Romy Arnold, MOBIT Thüringen
- Anja Besand, TU Dresden
- Annalena Schmidt, Aktive der Zivilgesellschaft
Moderation: Grit Hanneforth, Geschäftsführerin Bundesverband Mobile Beratung e.V.
__________________(nicht öffentlich)___________________
Mittwoch, 26. Februar 2025
08:30 Uhr Start Anmeldung (Kaffee & Getränke)
09:00 Uhr Eröffnung – HAIT und das Kulturbüro Sachsen
Panel 1: AfD und Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern
09:15 Uhr Sachsen – Steffen Kailitz, HAIT
09:35 Uhr Thüringen – Anne Küppers, FSU Jena
09:55 Uhr Brandenburg – Wolfgang Schroeder, Universität Kassel
10:15 Uhr Mecklenburg-Vorpommern – Jan Müller, Wolfgang Muno, Universität Rostock
10:35 Uhr Diskussion
11:15 Uhr Kaffeepause
Panel 2: AfD im politischen Raum
11:30 Uhr AfD und kollektive „Ostidentitäten“ – Gert Pickel
11:50 Uhr AfD und ihre Konkurrenten im Parteiensystem – Michael Nattke, Kulturbüro Sachsen
12:10 Uhr Diskussion
12:50 Uhr Mittagspause
Panel 3: Themen der AfD
13:45 Uhr Geschichtspolitik – Uwe Backes, HAIT
14:05 Uhr Gender – Sabine Volk, Universität Passau
14:25 Uhr Klimawandel – Manès Weisskircher, TU Dresden/HAIT
14:45 Uhr Migration – Felix Schilk, Universität Tübingen
15:05 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr Abschließende Diskussion
16:10 Uhr Zusammenfassung und Verabschiedung durch die Veranstalter
16:30 Uhr Ende
Diese Maßnahme ist mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
