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Onlinekolloqium
"Public Health"


21.10.2021 bis 27.01.2022
digitial

Beschreibung der Veranstaltung

Das HAIT-Kolloquium im Wintersemester 2021/2022 widmet sich dem Thema "Public Health", einem Konzept, das in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat und uns angesichts der globalen Covid-19-Pandemie spürbar durch unseren Alltag begleitet. Organisiert wurde es von unseren WissenschaftlerInnen Frau Dr. Maren Hachmeister und Herrn Dr. André Postert.

Public Health meint die Vorstellung und Praxis vielgestaltiger strukturierender Maßnahmen und Policies, die in der Gesellschaft Gesundheit bzw. die Vermeidung von Krankheit bewirken sollen. Dies geschieht nicht ausschließlich durch medizinische Maßnahmen, die sich an Individuen richten, sondern auch durch Arbeitsschutz, Inklusionsmaßnahmen oder etwa Umweltschutz.

Wissenschaftler*innen diverser Disziplinen bemühen sich darum, soziale Beziehungen, unser alltägliches Zusammenleben, intergenerationale Bewältigungsstrategien und die Qualität und Akzeptanz politischer Systeme bei ihrem Blick auf Public Health einzubeziehen. Auch Varianten von Public Health mit ihrer Affinität zu Diktatur und Staatssozialismus, beispielsweise Rassenhygiene als Voraussetzung des Holocaust, oder Reihenuntersuchungen in der Zeit des Kalten Kriegs, werden hierbei untersucht. Darüber hinaus eignet sich das Thema Public Health explizit dazu, den politischen Systemkontakt zwischen Demokratien und Diktaturen zu thematisieren. Im Rahmen des Kolloquiums soll Public Health als Regierungstechnik (im Foucaultschen Sinne), als indirektes Steuern und als Optimierungsversuch von Lebensführung beleuchtet werden.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.

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