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Onlinekolloquium
Partizipative Erinnerungskultur oder Trivialisierung? Der Holocaust und die Sozialen Medien

Referent/in: Tobias Ebbrecht-Hartmann
20.05.2021 - 15:00 Uhr

Beschreibung der Veranstaltung

Der Holocaust wird immer öfter zum Gegenstand digitaler Kommunikation in sozialen Netzwerken, insbesondere auf relativ „jungen“ Plattformen wie Instagram oder TikTok. Entsteht dabei ein neuer virtueller Erinnerungsraum, in dem Formen interaktiver Erinnerungskultur(en) ausgehandelt werden? Oder zeigt sich in dem Gemisch aus narzisstischer Selbstdarstellung und mit Effekten und Emojis überladenen Nachbildungen historischer Ereignisse lediglich eine neue Stufe der Trivialisierung? Der Online-Vortrag analysiert und diskutiert die Elemente einer möglichen digitalen Erinnerungskultur in den Sozialen Medien anhand von drei Fallbeispielen: dem anlässlich des israelischen Holocaust Gedenktages 2019 professionell produzierten aber institutionell ungebundenen Projekts Eva Stories auf Instagram, User-generierten Formaten im Rahmen der „Holocaust-Challenge“ auf TikTok im Sommer 2020, sowie verschiedenen Social-Media-Initiativen von Holocaust Gedenkstätten als Antwort auf die durch die COVID-19 Pandemie eingeschränkte Zugänglichkeit der historischen Orte.


Das Kolloquium findet online via Zoom statt.

Für die Anmeldung wenden Sie sich bis zum 18. Mai bitte unter Angabe ihres vollständigen Namens an Linda Fleck (Linda.Fleck@mailbox.tu-dresden.de). Der Registrierungslink wird Ihnen separat einige Tage vor Beginn der Veranstaltung zugesandt.



Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Ankündigung Kolloquium