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Homosexuellenverfolgung im regionalen Vergleich
Workshop

Organisator/in: Dr. Alexander Zinn
06.09.2019 bis 07.09.2019
HAIT an der TU Dresden (Tillichbau)

Beschreibung der Veranstaltung

Seit April 2018 wird am Hannah-Arendt-Institut an der TU Dresden die staatliche Verfolgung Homosexueller sowohl in den Jahren der NS-Diktatur als auch unter dem DDR-Regime bis zur Aufhebung des Paragrafen 175 StGB im Jahr 1968 untersucht. Hierbei wird mit Sachsen die regionale Umsetzung in einem Flächenland in den Fokus gerückt. Ziel ist es dabei, die Verfolgungsmaßnahmen im Vergleich zu anderen Regionen zu beleuchten.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut am 6. und 7. September 2019 einen Workshop, der die regionalen Unterschiede der Verfolgungspolitik und der daraus resultierenden Lebenssituation Homosexueller in den Blick nimmt. 

Renommierte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren und diskutieren. Im Zentrum steht der Vergleich von Verfolgung und Alltag in eher urban und eher ländlich geprägten Regionen. Dabei wird es um den Verfolgungsdruck seitens der Behörden, um die Anzeigebereitschaft und das Denunziationsverhalten der Bevölkerung und um den strafrechtlichen Fokus der Verfolgungsmaßnahmen gehen. Aber auch mögliche Ursachen regionaler Unterschiede wie lokale Mentalitäten und Einstellungen zur Homosexualität sollen erörtert werden.

Die Vorträge münden schließlich in einem Sammelband, der im Jahr 2020 erscheinen soll. 

An diesem Workshop können Studierende der TU Dresden und andere Interessierte teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl aus räumlichen und organisatorischen Gründen begrenzt werden muss, bitten wir um Anmeldung per Email bis zum 30. August 2019 bei Herrn Dr. Alexander Zinn: alexander.zinn@mailbox.tu-dresden.de.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt.

Veranstaltungsort: Hannah-Arendt-Institut (HAIT), Helmholtzstr. 6 (im Tillich-Bau), 01069 Dresden

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