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Öffentlicher Zwischenbericht
Öffentlicher Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Verfolgung Homosexueller in Sachsen zwischen 1933 und 1968“

Dr. Alexander Zinn
11.02.2019 - 20:00 Uhr
Stadtteilhaus Äußere Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

Beschreibung der Veranstaltung

Der § 175 des Reichsstrafgesetzbuches, der die „Unzucht“ unter Männern mit Gefängnis bedrohte, war bis 1968 gültig. Auch wenn die NS-Diktatur und das DDR-Regime schon vielfach erforscht wurden – über die Situation der Homosexuellen in Sachsen ist nichts bekannt. Seit April 2018 wird die staatliche Verfolgung homosexueller Menschen wissenschaftlich aufgearbeitet. Dr. Alexander Zinn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden, gibt einen ersten Zwischenbericht zu seinen Forschungen: Mit welchem Eifer setzten die Behörden den § 175 StGB durch?
Wie viele Homosexuelle wurden verurteilt und in Konzentrationslagern zu Tode gequält?
Welche Spielräume gab es – trotz alledem –, als Homosexueller leben zu können?
Wie reagierte die übrige Bevölkerung?
Welchen Einfluss hatten die Kirchen?

Veranstaltungsort: Stadtteilhaus Äußere Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

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