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Artikel von Julia Nietsch


Post-Pessimists in Pristina: Volunteering for Privileged Kosovar Teenagers (1993–2004)

TD: Jahrgang 17, Heft 2020, 2, Seite 213–243

Abstract

Die kosovarische Jugendbewegung der Post-Pessimisten schaffte in den 1990er-Jahren einen Raum für Alltagsaktivismus in einer Zeit des Konflikts und der Segregation. Interethnischen Dialog förderten die Post-Pessimisten nur bedingt, obwohl sie Teil eines regionalen Netzwerks waren. Auch galt die kosovo-albanische Gruppe als elitär; sie stammten aus gebildeten Familien, die schon in den 1980er-Jahren politisch und gesellschaftlich aktiv waren. Die Post-Pessimisten bahnten jedoch den Weg für eine neue „postsozialistische“ Art des Engagements, in enger Abstimmung mit kosovo-albanischen Parteien und internationalen Geldgebern.

Es folgt die Zusammenfassung in englischer Sprache following the article short description