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Buchcover Gezeichnet

Gezeichnet

Kunst und Widerstand. Das Dresdner Künstlerehepaar Eva Schulze-Knabe (1907–1976) und Fritz Schulze (1903–1942)

(Lebenszeugnisse - Leidenswege 17)

Selbstverlag StSG, Dresden 2005

ISBN 978-3-934382-17-6, 152 Seiten, Preis: 8,50 €

Eva Schulze-Knabe und Fritz Schulze gehörten zur Generation der um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert geborenen Künstler, deren künstlerische Entwicklung und Anerkennung durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gebremst wurde, ehe sie sich hatte entfalten können. Ihr Engagement im kommunistischen Widerstand endete mit einem Verfahren vor dem Volksgerichtshof in Dresden, dem Hinrichtungstod von Fritz Schulze und einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe für seine Frau. Deren Werdegang in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR stand ganz im Zeichen des Erlittenen.
Porträtzeichnungen, die das Künstlerpaar zwischen 1933 und 1941 von Mithäftlingen und Weggefährten anfertigte, stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation. Die Biografien der Porträtierten erhellen in ihrer Gesamtheit sowohl das „Funktionieren" des kommunistischen Widerstands unter dem NS-Regime, als auch die Chancen und Möglichkeiten, die Karriere oder das Scheitern jener Gruppe von Menschen in den Jahren nach 1945.

Bearbeitet und eingeleitet von Birgit Sack und Gerald Hacke.

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