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„Zusammenwachsen“ und „Schocktherapie“: Die Transformation vom Spätsozialismus zu liberaler Demokratie und Marktwirtschaft in der DDR bzw. Ostdeutschland und Ostmitteleuropa (1980-2000)

Hauptseminar

Zoom-Konferenz

Das Hauptseminar behandelt Umbruch und Systemwandel in den staatssozialistischen Gesellschaften der DDR und der anderen ehemaligen Ostblockstaaten in der Perspektive einer langen Geschichte der Wende. Politische, soziale und kulturelle Wandlungsprozesse setzten bereits Jahre vor den Revolutionen von 1989 ein, um in den 1990er Jahren in einen Prozess der beschleunigten und umfassenden Transformation von Institutionen, Normen und Lebensweisen zu münden. Zugleich veränderten sich die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen grundlegend: In Deutschland erfolgte die postkommunistische Transformation in Form einer staatlichen Vereinigung, in der CSSR und Jugoslawien ging sie mit der Auflösung von Bundesstaaten einher, die Integration in den kapitalistische Weltmarksystem ging mit der endgültigen Loslösung von der sowjetisch-russischen Hegemonialmacht einher. Die Teilnehmer*innen werden, ausgehend von einer gründlichen Rezeption des aktuellen Forschungsstand, in eigenständig recherchierten Fallstudien exemplarische Aspekte des Transformationsgeschehens untersuchen.


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