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Dr. Francesca Weil

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Telefon: (0351) 463 33055

Photo Dr. Francesca Weil

VITA

Akademische Laufbahn

  • 1988 Promotion an der Pädagogischen Hochschule Leipzig
  • 1985–1988 Forschungsstudium an der Sektion Geschichte der Pädagogischen Hochschule Leipzig
  • 1981–1985 Studium der Geschichte, der Germanistik und der Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Leipzig

Berufserfahrung

  • Seit 2014 Leiterin des Forschungsfeldes „Nationalsozialismus“ am HAIT
  • Seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am HAIT
  • 2003–2006 Stipendiatin am HAIT
  • 1996–2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Universität Leipzig
  • 1988–1995 wissenschaftliche Assistentin an der Sektion Geschichte der Pädagogischen Hochschule Leipzig und am Historischen Seminar der Universität Leipzig

Forschungs- und Lehrschwerpunkte

  • Widerstand und politische Verfolgung in der SBZ/DDR
  • Sozial- und Alltagsgeschichte der DDR
  • Diktaturenvergleich („Drittes Reich“, SBZ, DDR)
  • Geschichte des MfS der DDR
  • Transformationsforschung
  • Geschichte des Nationalsozialismus

Stipendien und Preise

  • 2003–2006 Stipendium der Bundesärztekammer und des Bundesärzteverlags
  • 1985–1988 Promotionsstipendium

Organisationstätigkeit

  • 10/2019 Wohnen, Freizeit, Alltag – Besatzungsgesellschaften im Europa
    des Zweiten Weltkrieges (Internationale Konferenz gemeinsam mit Prof. Thomas Lindenberger, Prof. Tatjana Tönsmeyer/Wuppertal und Prof. Joachim von Puttkamer/Jena)
  • 11/2015 Kindheit im Zweiten Weltkrieg (Internationale Konferenz gemeinsam mit André Postert und Alfons Kenkmann/ Professur für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig)
  • 12/2011 Sachsen und der Nationalsozialismus. Gesellschaftliche Interaktionen in der Region (Konferenz gemeinsam mit PD Dr. Jan Erik Schulte)
  • 12/2009 Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Runden Tische der Stadt und des Bezirkes Leipzig 1989/90 (öffentliche Veranstaltung)
  • 4/2008 Akteure an den Runden Tischen der Bezirke 1989/90 (Workshop)
  • 5/2006 Transformation des Gesundheitswesens in den neuen Bundesländern 1990: Erfolge, Probleme, offene Fragen (Internationaler Workshop mit Vergleichen zu anderen osteuropäischen Ländern)
  • 2/2005 Ärztliches Handeln in zwei Diktaturen – Bilanz und Forschungsperspektiven der Untersuchungen zur ostdeutschen Ärzteschaft (Workshop)

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Seit 2018 Gleichstellungsbeauftragte am HAIT
  • 2012–2017 Frauenbeauftragte am HAIT

PUBLIKATIONEN

Monografien

  • Sachsen 1933–1945. Der historische Reiseführer, 2., aktual. Auflage, Berlin 2018 (zus. mit Mike Schmeitzner).
  • Die Runden Tische in der DDR 1989/90. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2014.
  • Sachsen 1933–1945. Der historische Reiseführer, Berlin 2014 (zus. mit Mike Schmeitzner).
  • Verhandelte Demokratisierung. Die Runden Tische der Bezirke 1989/90 in der DDR, Göttingen 2011.
  • Zielgruppe Ärzteschaft. Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Göttingen 2008.
  • Entmachtung im Amt. Bürgermeister und Landräte im Kreis Annaberg 1930 bis 1961, Köln/Weimar/Wien 2004.
  • Herrschaftsalltag und soziale Wirklichkeit. Zwei sächsische Betriebe in der DDR während der Honecker-Ära, Köln/Weimar/Wien 2000.

Herausgeberschaften

  • Kindheiten im Zweiten Weltkrieg, Halle 2018 (zus. mit André Postert und Alfons Kenkmann).
  • Von Stalingrad zur SBZ. Sachsen 1943–1949, Göttingen 2016 (zus. mit Mike Schmeitzner und Clemens Vollnhals).
  • Vergleich als Herausforderung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Günther Heydemann, Göttingen 2015 (zus. mit Andreas Kötzing, Mike Schmeitzner und Jan Erik Schulte).
  • Sachsen und der Nationalsozialismus, Göttingen 2014 (zus. mit Günther Heydemann und Jan Erik Schulte).

Editionen

  • Zeitzeugen, Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, Heft 2/2018 (zus. mit André Postert).
  • „Erbarmen kann es keines geben“. Ein Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg, Halle 2017 (zus. mit Wieland Menzel und Robin Reschke).
  • Stasi konkret? Zur gesellschaftlichen Wirkungsmacht der Staatssicherheit, Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 2/2014 (zus. mit Andreas Kötzing).
  • „Zuerst wurde der Parteisekretär begrüßt, dann der Rektor …“ Zeitzeugenberichte von Angehörigen der Universität Leipzig (1945–1990), Leipzig 2009 (zus. mit Günther Heydemann).

Aufsätze in Zeitschriften

  • Kindheiten im Zweiten Weltkrieg in internationaler Perspektive. Eine Einleitung (zus. mit André Postert und Alfons Kenkmann). In: Francesca Weil/André Postert/Alfons Kenkmann (Hg.), Kindheiten im Zweiten Weltkrieg, Halle 2018, S. 9–21.
  • Einleitung (zus. mit Andreas Kötzing). In: Andreas Kötzing/Francesca Weil (Redaktion), Stasi konkret? Zur gesellschaftlichen Wirkungsmacht der Staatssicherheit, Totalitarismus und Demokratie. In: Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, (2014) 2, S. 181–184.
  • Unangepasst in zwei Diktaturen? Amtshauptmann von Annaberg Freiherr Kurt Karl Adolf von Wirsing (1879–1964). In: Andreas Kötzing/Francesca Weil (Redaktion), Stasi konkret? Zur gesellschaftlichen Wirkungsmacht der Staatssicherheit, Totalitarismus und Demokratie. In: Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, (2014) 2, S. 221–233.
  • Facharzt für Denunziation. In der DDR waren manche Ärzte nicht nur für die Patienten da, sondern auch für die Stasi. In: Die GesundheitsWirtschaft, 6 (2012) 3, S. 43–45.
  • Räte im Deutschen Reich 1918/1919 – Runde Tische in der DDR 1989/90. Ein Vergleich. In: Deutschland Archiv, 44 (2011) 2, S. 261–268.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR. In: Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, 65 (2010) 11, S. 14–15.
  • 1989/90–2009/10: 20 Jahre deutsche Einheit – Kleine Handlungsspielräume. In: Deutsches Ärzteblatt, 107 (2010) 11, S. A 489–A 491.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR. In: DER CHIRURG BDC. Hg. vom Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) e. V. Berlin, (Oktober 2009), S. 522–525.
  • Die Runden Tische in der DDR. Tausende von Bürgern beteiligten sich an der Kontrolle staatlicher Institutionen und kümmerten sich um Versorgungsprobleme – auch des Gesundheitswesens. In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der Ärzteschaft, (2009) 27, S. A 1409–1413.
  • Die Runden Tische der Bezirke – ungleiche Ziele, ungleiche Chancen. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 6 (2009) 1, S. 49–68.
  • „Mein Bestes für das Gesundheitswesen“. Ehemalige IM-Ärzte als Abgeordnete der letzten DDR-Volkskammer. In: Deutschland Archiv, (2006) 5, S. 853–864.
  • Ärztliche Ethik mit neuem Inhalt gefüllt. Vom Eid des Hippokrates zur moralischen Verpflichtung eines „sozialistischen Arztes“. In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der deutschen Ärzteschaft, (2006) 23, S. A1594–1599.
  • „Ich stand hinter der DDR.“ Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des MfS (zus. mit Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann). In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der deutschen Ärzteschaft, (2006) 18, S. A 1201–1202.
  • „Für mein Kind hätte ich alles getan.“ Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des MfS (zus. mit Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann). In Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der Ärzteschaft, (2006) 3, S. A 102–104.
  • Der Chirurg wahrte die Konspiration. Auf verhaltene Art und Weise Berichte geliefert. Professor Dr. med. Herbert Uebermuth. In: Gerbergasse 18, (2005) 4, S. 9–13.
  • Ärztliches Handeln in zwei Diktaturen – Bilanz und Forschungsperspektiven der Untersuchungen zur ostdeutschen Ärzteschaft. Tagungsbericht. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 2 (2005), S. 393–397.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter: Ich habe doch niemandem geschadet ... In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der Ärzteschaft, (2005) 39, S. A 2618–2621.
  • Vom „ungekrönten König“ des Landkreises zu einer „Dienstelle unter vielen“ – Amtshauptmann von Annaberg Freiherr Kurt Karl Adolf von Wirsing (1928–1945). In: Sächsische Heimatblätter, Zeitschrift für Sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt, (2005) 1, S. 60–70.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter. Im Dienste der Staatssicherheit (II). In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der Ärzteschaft, (2004) 50, S. A 3405–3408.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter. Im Dienste der Staatssicherheit (I). In: Deutsches Ärzteblatt. Das Organ der Ärzteschaft, (2004) 48, S. A 3245–3252.
  • Annaberger Landräte im Spannungsfeld von kompetenter Amtsführung und parteipolitischer Indoktrination (1945–1961). In: Deutschland Archiv, (2003) 2, S. 256–271.
  • Zwischen Anpassung und Verweigerung. Zur Entwicklung sozialer Verhaltensmuster am Beispiel zweier sächsischer Betriebe zwischen 1970 und 1997. In: Deutschland Archiv, 31 (1998) 4, S. 547–563.
  • Weiblicher Widerstand in der SBZ/DDR 1945–1989. In: Frauen in der Geschichte, (1994) 1. Konzeptionelle Überlegungen für ein Projekt zur historischen Frauenforschung: Frauen unter diktatorischer Herrschaft. Zum weiblichen Anteil am politischen Widerstand und an seiner Verfolgung in der SBZ/DDR 1945–1989. In: Frauen in der Geschichte, (1992) 3.

Aufsätze in Sammelbänden

  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR – das Beispiel der Psychiater. In: Ekkehardt Kumbier/Holger Steinberg (Hg.), Psychiatrie in der DDR, Berlin 2018, S. 127–142.
  • „Weniger als Feigenblätter …“ oder Institutionen zivilgesellschaftlichen Engagement? Die Runden Tische 1989/90 in der DDR. In: Deutschland Archiv 2016, Bonn 2017, S. 141–153.
  • Anmerkungen zur Genese des Briefwechsels (zus. mit Wieland Menzel und Robin Reschke). In: „Erbarmen kann es keines geben“. Ein Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg, Halle 2017, S. 13–54.
  • Einleitung (zus. mit Mike Schmeitzner und Clemens Vollnhals). In: Mike Schmeitzner/Clemens Vollnhals/Francesca Weil (Hg.), Von Stalingrad zur SBZ. Sachsen 1943–1949, Göttingen 2016, S. 9–23.
  • „Ja, liebes Kind, das Leben ist nicht immer zuckersüß.“ Zum Alltag der sächsischen Kriegsgesellschaft im Jahr 1943. In: Mike Schmeitzner/Clemens Vollnhals/ Francesca Weil (Hg.), Von Stalingrad zur SBZ. Sachsen 1943–1949, Göttingen 2016, S. 99–115.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. In: Torsten Halling/Friedrich H. Moll/Heiner Fangerau (Hg.), Urologie 1945–1990. Entwicklung und Vernetzung der Medizin in beiden deutschen Staaten, Heidelberg 2015, S. 81–97.
  • Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. In: Andreas Frewer/Rainer Erices (Hg.), Medizinethik in der DDR. Moralische und menschenrechtliche Fragen im Gesundheitswesen, Stuttgart 2015, S. 29–58.
  • Herbert Uebermuth: „Wir stehen zum ärztlichen Ethos.“ Ein Leipziger Arzt in zwei Diktaturen. In: Andreas Frewer/Rainer Erices (Hg.), Medizinethik in der DDR. Moralische und menschenrechtliche Fragen im Gesundheitswesen, Stuttgart 2015, S. 171–182.
  • Die Runden Tische 1989/90 in der DDR. In: 1989 – Von der Diktatur zur Demokratie in der DDR. Forum zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Hg. von der Friedrich Ebert Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2015, S. 62–73.
  • Die „Zwickauer Konferenz“. Informelle Zusammenkünfte westsächsischer Amtshauptleute während der Jahre 1919 bis 1945 im Kontext ihrer Dienstberatungen. In: Günther Heydemann/Jan Erik Schulte/Francesca Weil (Hg.), Sachsen und der Nationalsozialismus, Göttingen 2014, S. 91–109.
  • Sachsen und der Nationalsozialismus: Zur Vielfalt gesellschaftlicher Teilhabe. Einführung (zus. mit Günther Heydemann und Jan Erik Schulte). In: Günther Heydemann/Jan Erik Schulte/Francesca Weil (Hg.), Sachsen und der Nationalsozialismus, Göttingen 2014, S. 9–19.
  • „Menschlich – okay. Man hat ja dann auch vielfach einstimmig gemeckert.“ Zum Betriebsalltag in der DDR am Beispiel des Leipziger Arzneimittelwerkes. In: Susanne Schötz (Hg.), Leipzigs Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Akteure, Handlungsspielräume, Wirkungen (1400–2011), Leipzig 2012, S. 393–416.
  • Die Runden Tische der Bezirke in der DDR – Instrumente der Demokratisierung in den Regionen? In: Clemens Vollnhals (Hg.), Jahre des Umbruchs, Göttingen 2012, S. 327–343.
  • Die Runden Tische 1989/90 in der DDR. In: Speyer Protokolle. Zwanzig Jahre Mauerfall. Hoffnungen – Befürchtungen – Perspektiven aus französisch-deutscher Sicht, Speyer 2010, S. 22–36.
  • Die Runden Tische in der DDR 1989/90. In: Thüringen. Blätter zur Landeskunde. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen Erfurt, Erfurt 2009, S. 1–8.
  • Die Runden Tische. In: Klaus-Dietmar Henke (Hg.), Revolution und Vereinigung 1989/90. Als in Deutschland die Realität die Phantasie überholte, München 2009, S. 316–328.
  • Tätigkeit und Ergebnisse des Runden Tisches des Bezirkes Erfurt. In: Die „Runden Tische“ der Bezirke Erfurt, Gera und Suhl – als vorparlamentarische Gremien im Prozess der Friedlichen Revolution 1989/90. Schriften zur Geschichte des Parlamentarismus in Thüringen, Band 28, Erfurt 2009, S. 31–67.
  • Zur Bedeutung Runder Tische in den Bezirken der DDR 1989/90. Einleitung. In: Die „Runden Tische“ der Bezirke Erfurt, Gera und Suhl – als vorparlamentarische Gremien im Prozess der Friedlichen Revolution 1989/90. Schriften zur Geschichte des Parlamentarismus in Thüringen, Band 28, Erfurt 2009, S. 9–30.
  • Einleitung (zus. mit Günther Heydemann). In: „Zuerst wurde der Parteisekretär gegrüßt, dann der Rektor…“, Leipzig 2009, S. 13–22.
  • Im Spannungsfeld von Konfrontation und Kooperation. Obererzgebirgische Bürgermeister während des Nationalsozialismus. In: Gerhard Besier/Katarzyna Stokłosa (Hg.), Lasten diktatorischer Vergangenheit – Herausforderungen demokratischer Gegenwart, Göttingen 2006, S. 109–136.
  • Im Dienste der Staatssicherheit: Inoffizielle Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR aus der Reihe der Ärzteschaft. In: Heiner Timmermann (Hg.), Die DDR in Europa – zwischen Isolation und Öffnung, Münster 2005, S. 291–311.
  • Betriebliches Sozialverhalten von Frauen im Spannungsfeld von staatlich postulierter Emanzipation, Alltag und persönlichen Lebensansprüchen in der späten DDR. Zwei Fallbeispiele aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie. In: Hermann-Josef Rupieper/Friederike Sattler/Georg Wagner-Kyora, Die mitteldeutsche Chemieindustrie und ihre Arbeiter im 20. Jahrhundert, Halle 2005, S. 287–340.
  • Landräte im Spannungsfeld zwischen Kooperation und Konfrontation. Komparatistische Studie zum Kreis Annaberg (1933–1961). In: Günther Heydemann/Heinrich Oberreuter (Hg.), Diktaturen in Deutschland – Vergleichsaspekte, Bonn 2003, S. 117–149.
  • Betrachtungen zum Frauenalltag in der DDR. Untersuchungen an zwei sächsischen Frauenbetrieben während der Honecker-Ära. In: Heiner Timmermann (Hg.), Die DDR – Analysen eines aufgegebenen Staates, Berlin 2001, S. 179–197.
  • Soziale Verhaltensmuster und ihre Veränderungen im Arbeitsalltag 1970–1997. Einige Ergebnisse einer Mikrostudie über zwei sächsische Frauenbetriebe. In: Ingrid Kerz-Rühling/Thomas Plänkers (Hg.), Sozialistische Diktatur und psychische Folgen. Psychoanalytisch-psychologische Untersuchungen in Ostdeutschland und Tschechien, Psychoanalytische Beiträge des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt a. M., Heft 4, Tübingen 2000, S. 141–163.
  • Wirtschaftliche, politische und soziale Veränderungen in einem Leipziger Betrieb 1989/90. In: Werner Müller/Gunther Mai/Günther Heydemann (Hg.), Revolution und Transformation in der DDR 1989/90, Berlin 1999, S. 525–544.
  • Der Betrieb als sozialer Raum vor und nach 1989. Möglichkeiten und Grenzen der Interessenwahrnehmung von Arbeitnehmern sowie informelle Strategien und Verhaltensmuster im Alltagsleben (zus. mit Günther Heydemann). In: Materialien der Enquete-Kommission „Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit“, Band V (Alltagsleben in der DDR und in den neuen Ländern), Frankfurt a. M. 1999, S. 577–654.
  • Der Betrieb als sozialer Raum zwischen Anpassung und Verweigerung. In: Heiner Timmermann (Hg.), Die DDR – Erinnerung an einen untergegangenen Staat, Berlin 1999, S. 307–340.
  • Betriebliches Sozialverhalten in der DDR der 70er und 80er Jahre am Beispiel zweier sächsischer Betriebe. In: Peter Hübner/Klaus Tenfelde (Hg.), Arbeiter in der SBZ-DDR, Essen 1999, S. 321–354.
  • Widerstand und politische Verfolgung von Frauen und Mädchen in der SBZ/DDR 1945–1971. In: Ulrike Diedrich/Heidi Stecker (Hg.), Veränderungen – Identitätsfindung im Prozeß, Bielefeld 1997, S. 11–28.
  • Frauen unter diktatorischer Herrschaft. In: Annette Maennel (Hg.), Frauen im Visier der Stasi, Berlin 1994, S. 45–56.
  • Weiblicher Widerstand und seine Verfolgung in der SBZ /DDR 1945–1989. In: „Frau – Macht und Gewalt“. Geschlechterforschung in Sachsen. 1. Protokollband zur 3. Tagung sächsischer Frauenforscherinnen im Januar 1994, Dresden 1994.
  • Erste Untersuchungsergebnisse zum weiblichen Anteil am politischen Widerstand und seiner Verfolgung in der SBZ/DDR 1945–1989. In: Birgit Bütow/Heidi Stecker (Hg.), EigenArtige Ostfrauen, Bielefeld 1994, S. 50–62.

Rezensionen

  • Rez. zu: Öffentliche Meinung im Dienste des Regimes? Soziale Kontrolle und ‚Opposition‘ in der DDR in den letzten Jahren ihres Bestehens, Nicole Weisheit- Zenz. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 8 (2011) 1, S. 160–164.
  • Rez. zu: Vom Rinnsal zum Strom, Uwe Ullrich. In: Neues Archiv für sächsische Geschichte, 81 (2010), S. 356–358.
  • Rez. zu: Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR, Ilko-Sascha Kowalczuk. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 7 (2010) 1, S. 165–168.
  • Rez. zu: Unsere Revolution. Die Geschichte der Jahre 1989/90, Ehrhart Neubert. In: Totalitarismus und Demokratie. Zeitschrift für Internationale Diktatur- und Freiheitsforschung, 6 (2009) 2, S. 364–366.

Weitere Veröffentlichungen

  • Tagungsbericht, Der Ort der „Volksgemeinschaft“ in der deutschen Gesellschaftsgeschichte, 25.6–27.6.2015 in Hannover (zus. mit André Postert).
    In: H-Soz-Kult vom 5.10.2015. [online]
  • Die Runden Tische 1989/90 in der DDR – Instrumente der Demokratisierung?, 16.1.2014. [online]
  • Ärzteschaft, Staatssicherheit und Ethik. DDR-Mediziner als inoffizielle Mitarbeiter, 16.1.2014. [online]