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Neuer Projektverbund „Multiple Transformationen 1989“

Das HAIT heißt Frau Dr. Maren Hachmeister als neue Mitarbeiterin herzlich willkommen. In den kommenden drei Jahren (2020-2022) wird sie im Rahmen des vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) geförderten Projektverbundes „Multiple Transformationen 1989“ ein Postdoc-Projekt zum Thema „Freiwilligkeit und Fürsorge in Transformation: Lokales Engagement im Dreiländereck“ bearbeiten.

In diesem Projekt untersucht sie Vergemeinschaftungsräume der freiwilligen Fürsorge als Orte des sozialen Lebens und der Gemeinwohlorientierung unter den Bedingungen verschiedener politischer Systeme. Beispiele aus drei Regionen (Ostsachsen, Niederschlesien, Nordböhmen) sind die in der DDR und Ostdeutschland vertretene Volkssolidarität, Ortsgruppen des Roten Kreuzes sowie konfessionelle Wohlfahrtsbemühungen im klein- bis mittelstädtischen Raum.

Der zum 1. Februar 2020 gestartete Projektverbund untersucht in vier Teilprojekten gesellschaftliche Erfahrungen und kulturellen Wandel in Ostdeutschland und Ostmitteleuropa von 1989 bis in die Gegenwart. Im Rahmen des Verbundes arbeitet das HAIT mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden (ISGV), dem Sorbischen Institut in Bautzen (SI), sowie dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig (GWZO) zusammen. In den kommenden drei Jahren planen die Projektpartner gemeinsame Workshops, Konferenzen und Publikationen.

Am HAIT fügt sich der Projektverbund unter der Leitung von PD Dr. Friederike Kind-Kovacs in das 2018 etablierte Forschungsfeld „Transformationsforschung in international vergleichender Perspektive“ ein.

Frau Dr. Maren Hachmeister

© HAIT e. V.