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Neues Projekt am HAIT

Das Projekt zielt darauf ab, den Umfang, die Qualität und vor allem im Zuge einer digitalen Aufbereitung die nationale und internationale Sichtbarkeit des HAIT-Regimedatensatzes zu erhöhen. Es handelt sich um eine der drei Klassifikationen politischer Regime und vor allem von Autokratien, die, neben denen von Barbara Geddes, Joseph Wright und Erica Frantz (2014) sowie Axel Hadenius, Jan Teorell und Michael Wahman (2013), derzeit in der nationalen und internationalen Forschung am intensivsten diskutiert und genutzt werden. Kern des Projekts ist es, einen wichtigen Baustein für die Digitalisierungsstrategie des HAIT beizusteuern und damit die nationale und internationale Sichtbarkeit des HAIT-Regimedatensatzes zu erhöhen sowie Diskussionen in Gesellschaft und Politik mit einer fundierten Datengrundlage zu unterfüttern. Mittels des Projekts sollen dabei tiefgreifende gesellschaftliche Herausforderungen auf dem Themenfeld der globalen und europäischen Autokratisierungs- und Demokratisierungsprozesse detaillierter aufgezeigt und verständlich gemacht werden. Im Rahmen des Projekts wird der Umfang des Regimedatensatzes auf den Zeitraum 1900-2025 erweitert, umfangreiche Maßnahmen der Qualitätssicherung durchgeführt und Länderreports erstellt. Im Zuge des Projekts wird die Kooperation des HAIT mit anderen Institutionen auf dem Feld der vergleichenden Autokratie- und Regimeforschung vertieft wie auch verstetigt, womit die Strategie der Internationalisierung des HAIT gestärkt werden soll. Weiterhin soll im Rahmen des Projekt aufbauend auf der Grundlagenarbeit am HAIT- Regimedatensatz ein Drittmittelprojekt auf dem Feld der vergleichenden Autokratieforschung entwickelt werden.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.

© Vandenhoeck&Ruprecht 2014