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Neue Studie: „Rechte Hassgewalt in Sachsen“

Ist der Freistaat Sachsen eine Hochburg rechtsextremer Hassgewalt?

Diese Leitfrage steht im Mittelpunkt einer Studie des Hannah-Arendt-Instituts, die in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration erstellt wurde. Die Studie erfasst die Periode vor und kurz nach der sogenannten „Flüchtlingskrise“ (2011 bis 2016), zeichnet die Veränderungen im Zeitablauf nach und zieht Vergleiche zu anderen Bundesländern. Im Zentrum stehen die rechtskräftig verurteilten Gewalttäter und deren Taten. Besondere Berücksichtigung finden herausragende Gewaltakteure wie die „Gruppe Freital“ und die „Freie Kameradschaft Dresden“, die maßgeblich zur Eskalation beitrugen. Eingehende Untersuchungen sind den ideologischen Hintergründen und Kommunikationsformen vor allem in Sozialen Medien und der Rechtsrock-Musikszene gewidmet.

Die Autoren stellten die Studie, die ein großes Medienecho nach sich zog, gemeinsam mit Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) am 15. April 2019 am Hannah-Arendt-Institut vor.

Bestellung der kostenlosen Druckausgabe:

https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/33060


Die Autoren:

Prof. Dr. Uwe Backes ist stellvertretender Direktor am Hannah-Arendt-Institut und apl. Prof. am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden.

Dr. Sebastian Gräfe arbeitet im Sächsischen Staatsministerium des Innern, Dresden.

Anna-Maria Haase ist Politikwissenschaftlerin, B.A.

Maximilian Kreter, M.A., ist Doktorand am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden. 

Dr. Dr. Michail Logvinov ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungs- und Informationsdienst Extremismus und Militanz (FIDEM) am ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, Berlin.

Sven Segelke ist Politikwissenschaftler, M.A.

Die Studie steht zum Download zur Verfügung: 

Zentrale Befunde

Rechte Hassgewalt in Sachsen - Broschüre