Early-Career-Beauftragte am HAIT
Als geisteswissenschaftlich geprägtes An-Institut der Technischen Universität Dresden ist das Hannah-Arendt-Institut (HAIT) für Wissenschaftler:innen aller Karrierestufen Arbeits- und Forschungsort. Als Arbeitgeber engagiert sich das HAIT für einen fairen und respektvollen Umgang der Beschäftigten untereinander. Ein besonderes Anliegen ist dem HAIT dabei die Unterstützung von Early Careers, die am Beginn ihres beruflichen Weges in der Wissenschaft stehen. Als Early Careers verstehen wir: Graduierende am Übergang zur Promotion, Promovierende und PostDocs, aber auch Studierende, die als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte oder Praktikant:innen am HAIT beschäftigt sind, sofern sie eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben.
Mit der Early-Career-Beauftragten steht eine feste, niedrigschwellige Anlaufstelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung. Die Early-Career-Beauftragte informiert über die von der Institutsleitung beschlossenen Möglichkeiten zur Qualifizierung und Karriereplanung am HAIT sowie die Einbindung von Early Careers in die Institutskultur. Über Fragen der strategischen Nachwuchs- und Karriereförderung steht die Early-Career-Beauftragte im regelmäßigen Austausch mit der Institutsleitung und den Gleichstellungsbeauftragten.
Zu den Aufgaben der Early-Career-Beauftragten zählen
1. Beratung und Orientierung
Vertrauliche Einzelgespräche bieten Unterstützung bei zentralen Themen rund um die wissenschaftliche Qualifizierung. Dazu zählen unter anderem Strategien zur Wahl eines geeigneten Promotionsweges, zur Planung von Tagungsteilnahmen sowie für erste wissenschaftliche Publikationen. Die Early-Career-Beauftragte kann zudem auf passende Informationsquellen, Netzwerke und Weiterbildungsangebote hinweisen, die bei der beruflichen und akademischen Orientierung unterstützen.
2. Interessenvertretung
Die Early-Career-Beauftragte bringt die Anliegen der Early Careers aktiv in institutsinterne Diskussionen und Entscheidungsprozesse ein. Dabei vertritt sie insbesondere Fragen der Arbeitsbedingungen, der Sichtbarkeit und der strukturellen Unterstützung des Nachwuchses.
3. Unterstützung bestehender Förderformate
Das HAIT verfügt mit dem Doktorand:innenkolleg und dem jährlich stattfindenden Doktorand:innen-Forum über etablierte Räume für Austausch und Vernetzung. Die Early-Career-Beauftragte wirkt an deren Weiterentwicklung mit, indem sie die Promovierenden am HAIT konzeptionell bei der Entwicklung einer jährlichen Agenda unterstützt, in der ihre konkreten Bedarfe für bestehende Veranstaltungsformate und gegebenenfalls neue Bedarfe formuliert werden. Sie gibt diese an die Institutsleitung weiter.
4. Kollegiale Beratung und Vernetzung
Ein zentrales Anliegen ist auch die Förderung eines offenen, solidarischen Miteinanders der Early Careers untereinander und im Austausch mit den übrigen Kolleg:innen am HAIT. Basierend auf der jährlichen Agenda der Promovierenden initiiert die Early-Career-Beauftragte Formate der kollegialen Beratung (z.B. Peer-Treffen, informeller Austausch oder thematische Workshops), die in Absprache und Zusammenarbeit mit der Institutsleitung sowie den Kolleg:innen am HAIT verwirklicht werden. Auf diese Weise bemüht sie sich um Räume, in denen Fragen und Herausforderungen am HAIT gemeinsam reflektiert werden können.
5. Verantwortung für ein faires und respektvolles Miteinander
Die Rolle der Early-Career-Beauftragten wurde von der Institutsleitung ausdrücklich im Sinne einer präventiven Struktur zur Sicherung gemeinsamer Anliegen und Werte geschaffen: Sie trägt dazu bei, mögliche (Macht-)Asymmetrien und wissenschaftliches Fehlverhalten gegenüber Early Careers am HAIT sichtbar zu machen, fördert einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe und setzt sich für Chancengleichheit und Diversität ein.
Ansprechpartnerin
Dr. Maren Hachmeister
Early-Career-Beauftrage
