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Political Polarisation and Communist Past: Czech and German Case (POPOLACOP)

Forschungsfeld:Transformationsforschung
Forschungsschwerpunkt: Self-Governance, Ehrenamt und Freiwilligkeit
Zeitraum:01.2023–12.2025
Koordination: Dr. Klára Pinerová

PROJEKTBESCHREIBUNG

Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, die Geschichte von Opferorganisationen in Tschechien und Deutschland nach 1989 zu analysieren. Das Projekt versucht, ihre Aktivitäten und Ziele mit einem Schwerpunkt auf der Erinnerungspolitik und ihrer Rolle bei ihrer Gestaltung zu untersuchen. Das Projekt zielt vor allem darauf ab, Opferorganisationen als Teilnehmer am öffentlichen Leben sowie die Bildung des kollektiven Gedächtnisses zu untersuchen. Im Projekt wird ebenfalls analysiert, wie diese Vereinigungen versuchten, ihr kollektives Gedächtnis und ihre Geschichtsinterpretation im politischen Prozess zu betonen, zu nutzen oder zu fördern und zur Demokratisierung der Gesellschaft beizutragen. Ziel des Projekts ist zusätzlich, zu untersuchen, wie verschiedene Faktoren auf die Vereinsmitglieder wirken, insbesondere, wie sie ihre Identität und Erinnerung formen und bewahren und mit Traumata oder einer möglichen sekundären Traumatisierung umgehen.

Finanziert von der Europäischen Union.

Das Bild zeigt das Logo der Europäischen Kommission

KOOPERATIONEN

Institute for Contemporary History (USD), Prague