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BMBF-Nachwuchsgruppe: Rechtsextremismus vs. Klimaschutz? Nationalistische Opposition in einem transnationalen Politikfeld

Forschungsfeld:Extremismusforschung
Forschungsschwerpunkt: Extremismus- und Populismusforschung
Zeitraum:01.2023–12.2027
Koordination: Dr. Manès Weisskircher

PROJEKTBESCHREIBUNG

Mit Jahresbeginn startet die BMBF-Nachwuchsgruppe REXKLIMA (Rechtsextremismus versus Klimaschutz? Nationalistische Opposition in einem transnationalen Politikfeld) am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden. Der Leiter der Forschungsgruppe ist Dr. Manès Weisskircher. Die BMBF-Nachwuchsgruppe wird über fünf Jahre gefördert und umfasst eine Post-Doc-Stelle, drei Promovierenden-Stelle und ein GastwissenschaftlerInnen-Programm.

Rechtspopulismus und Klimapolitik sind zwei der relevantesten zeitgenössischen politischen Phänomene, die in den Sozialwissenschaften jedoch meist getrennt behandelt werden. Die Nachwuchsgruppe verknüpft beide Themen. In Europa mobilisieren rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien zunehmend gegen klimapolitische Maßnahmen und leugnen dabei oftmals das transnationale Problem des menschengemachten Klimawandels. Die aufkeimende Literatur zum „Klimaskeptizismus“ von rechts betont jedoch den limitierten Wissensstand zu konkreten inhaltlichen Positionierungen in der Klima- und Energiepolitik, den gewählten Mobilisierungsstrategien und ihren Auswirkungen. Die Nachwuchsgruppe wird einen Beitrag leisten, diese Forschungslücken zu füllen. Ihre Leitfrage lautet: Wie und warum mobilisieren rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien zum Thema Klimawandel? Am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung wird das Teilvorhaben „Rechtspopulistische und rechtsextreme Ökologie: Mobilisierung und Auswirkungen“ behandelt. Am Institut für Politikwissenschaft ist das Teilvorhaben „Rechtspopulistische und rechtsextreme Ökologie: Programmatik und Framing“ angesiedelt. Die Website der Forschungsgruppe finden sie hier .

Dr. Manès Weisskircher war zuletzt an der Universität Oslo beschäftigt und ist dort weiterhin am Center for Research on Extremism (C-REX) affiliiert. Er hat am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz promoviert.

KOOPERATIONEN

TU Dresden