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Arbeitskreis Kindheitsgeschichte(n)

Forschungsfeld:Transformationsforschung
Forschungsschwerpunkt: Age, Care and Aid in Times of Crisis
Zeitraum:ab 03.2024

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die geschichtswissenschaftliche Erforschung von Kindheiten hat in den letzten Jahren enormen Aufschwung erhalten und sich thematisch, konzeptionell sowie methodisch sichtbar weiterentwickelt. Die Kindheitsgeschichte ist nun auch im deutschsprachigen Raum auf dem besten Weg, von einem etwas misstrauisch beäugten Randgebiet zu einem fest integrierten Bestandteil geschichtswissenschaftlicher Forschung zu werden. Und dies aus gutem Grund: Denn durch die Erforschung von Kindheit(en) lässt sich die allgemeine Geschichte in allen ihren Ausprägungen und Facetten schreiben.

Was jedoch in der deutschen Wissenschaftslandschaft fehlt, ist eine nachhaltige Vernetzung unter Kindheitshistoriker:innen und WissenschaftlerInnen anderer Disziplinen, die sich mit der Geschichte der Kindheit auseinandersetzen. Um eine solche Vernetzung zu ermöglichen und damit ein Forum zur Diskussion kindheitsgeschichtlicher Fragestellungen auch und gerade über thematische, epochale und regionalhistorische Grenzen hinweg zu schaffen, wurde 2023 ein „Arbeitskreis Kindheitsgeschichte(n)“ gegründet. Zu den Initiatorinnen gehören neben Friederike Kind-Kovács (HAIT), Martina Winkler (CAU Kiel), Lena Jur (Universität Marburg), Julia Reus (Universität Bayreuth), und Susanne Quitmann (LMU München). Ziel des Arbeitskreises ist es, die Kooperation von Kindheitshistoriker:innen und -forschenden an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen in den kommenden Jahren zu intensivieren.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Email an: kindheitsgeschichte@gmail.com