Home > forschung > Projektdetails

"PENTACON-PROJEKT" - Langzeitbelichtung. Arbeit und Erfahrung in der Dresdner Kamera-Industrie der Transformationsjahre 1980 bis 2000

Forschungsfeld:Transformationsforschung
Schwerpunkt:Arbeit im Umbruch
Zeitraum:07.2022 - 04.2024
Koordination:  Dr. Maren Hachmeister, PD Dr. habil. Friederike Kind-Kovács
Bearbeitung:   Dr. Maren Hachmeister, PD Dr. habil. Friederike Kind-Kovács

PROJEKTBESCHREIBUNG

Am 2. Oktober 1990, kurz vor den Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit, wurde unerwartet die Stilllegung des VEB Pentacon in Dresden verkündet. Mit dieser Entscheidung endete nicht nur eine traditionsreiche und international bedeutende Kameraproduktion. Mehr als viertausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VEB Pentacon mussten sich neu orientieren. Ihre Erfahrungen in und mit der Transformation wollen die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) mit dem Filmemacher Theo Thiesmeier (Berlin) nun in einem gemeinsamen Projekt beleuchten. In filmischen Interviews, die Studierende der TU Dresden durchführen, werden die Lebensgeschichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen unterschiedlicher Ebenen und Produktionsbereiche des VEB Pentacon dokumentiert. Die Interviews ergänzen unter dem Titel "Langzeitbelichtung" die Ausstellung der TSD und werden im Forschungsfeld "Transformationsforschung" am HAIT wissenschaftlich ausgewertet. Darüber hinaus werden sie für die wissenschaftliche Nutzung auf dem Portal Oral-History.Digital zugänglich gemacht.

KOOPERATIONEN

Technische Sammlungen Dresden (TSD)